Use Case 3 · Live gezeigt auf der EUDI ON 2026

Antragsstrecken automatisch vorbefüllen mit der EUDI Wallet

Ein Anwohnerparkausweis, eine Kundenkarte, die Ummeldung des Stromvertrags nach einem Umzug: Am Anfang fast jedes Online-Antrags stehen dieselben Felder für Name, Geburtsdatum und Anschrift. Menschen tippen sie zum zehnten Mal ein, und Sachbearbeitende korrigieren sie zum zehnten Mal.

Screenshot Antragsstrecken automatisch vorbefüllen: Datenfreigabe aus der eID (Name, Adresse, Geburtsdatum, Anschrift, E-Mail) füllt das Antragsformular automatisch aus.

Das Problem mit langen Formularen

Jedes Pflichtfeld ist eine Gelegenheit für einen Tippfehler und jede Bildschirmseite eine Gelegenheit zum Abbruch. Fehlerhafte Angaben führen zu Rückfragen, Nachweise werden zusätzlich als Foto oder PDF hochgeladen und anschließend von Hand geprüft. So wird aus einem digitalen Antrag schnell ein halb digitaler.

So funktioniert das Vorbefüllen mit der EUDI Wallet

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    Die Antragstellerin wählt „Mit EUDI Wallet ausfüllen“.

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    Die Wallet-App zeigt, welche Felder befüllt werden sollen, und sie gibt die Übertragung frei.

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    Die Felder sind ausgefüllt. Sie ergänzt nur noch die antragsspezifischen Angaben und sendet ab.

Die übertragenen Angaben stammen aus dem staatlich ausgestellten Identitätsnachweis in der Wallet. Sie sind also von Anfang an geprüft. Anders als beim Onboarding entsteht dabei kein dauerhaftes Kundenkonto. Die Wallet erspart das Eintippen in einem einzelnen Antrag.

Was Ihr System erhält und was nicht

Sie erhalten genau die Felder, die Ihr Antrag vorsieht. Ein Dokument-Upload ist nicht nötig, und Angaben, nach denen das Formular nicht fragt, werden auch nicht übertragen. Die Nutzerinnen und Nutzer entscheiden selbst, ob sie die Wallet verwenden, und sehen vor jeder Freigabe, welche Daten weitergegeben werden. Das schafft Vertrauen in Ihr Angebot.

Ihr System erhält

  • genau die Felder, die Ihr Antrag vorsieht

Entfällt

  • Dokument-Upload
  • Angaben, nach denen das Formular nicht fragt

Ihr Nutzen

  • Weniger Tippfehler und damit weniger Rückfragen in der Sachbearbeitung.

  • Weniger Abbrüche, weil der mühsamste Teil des Formulars entfällt.

  • Geprüfte Stammdaten statt Selbstauskunft, ohne zusätzlichen Prüfschritt.

  • Ein Baustein, viele Anträge: Die Anbindung lässt sich in weitere Formulare übernehmen.

Für Verwaltung und Unternehmen

Antragsstrecken gibt es überall: in Behörden und kommunalen Unternehmen, bei Versorgern, Verkehrsverbünden, Vereinen und überall dort, wo Kundenkarten oder Mitgliedschaften beantragt werden. Öffentliche Stellen sind bei der Akzeptanz der EUDI Wallet früher gefordert als die Privatwirtschaft. Ein vorbefüllter Antrag ist deshalb ein naheliegendes und gut vorzeigbares erstes Vorhaben.

  • Behörden
  • Kommunale Unternehmen
  • Versorger
  • Verkehrsverbünde
  • Vereine

Der Zeitplan

Die deutsche EUDI Wallet startet am 2. Januar 2027. Das automatische Vorbefüllen einer Antragsstrecke haben wir auf der EUDI ON 2026 als Live-Demo in der offiziellen Sandbox gezeigt.

  1. 2026

    Live-Demo auf der EUDI ON 2026 in der offiziellen Sandbox

  2. 2. Januar 2027

    Start der deutschen EUDI Wallet

So starten Sie

2–3 Wochen

Readiness-Assessment

Im Readiness-Assessment wählen wir in zwei bis drei Wochen den Antrag aus, bei dem sich die Wallet am meisten lohnt, und planen die Anbindung.

4–6 Wochen

Proof of Concept

Im Proof of Concept läuft Ihr eigenes Formular in vier bis sechs Wochen in der Sandbox.

Für öffentliche Auftraggeber ist das Assessment im Rahmen eines Direktauftrags beschaffbar.

Häufige Fragen

Nein. Das Vorbefüllen ist ein Angebot, und das manuelle Ausfüllen bleibt möglich.

Erstgespräch vereinbaren

In 30 Minuten besprechen wir, welche Ihrer Antragsstrecken sich zuerst lohnt. Das Gespräch ist kostenlos und unverbindlich.

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